Bewusst Leben – Kleine statt keine Schritte

Hallo du 🙂 Ich habe in der letzten Zeit oftmals meinen Weg zu mehr Nachhaltigkeit analysiert und habe dabei gemerkt, wie viel sich in den letzten Jahren verändert hat. Dabei hatte ich die Idee für diesen Beitrag - jeder muss irgendwo starten. Ich habe auch nicht zu Beginn mein Toilettenpapier mit Bambus Toilettenpapier getauscht.

Also was versuche ich hier? Ich versuche mit meinem persönlichen Weg Probleme zu erklären und mögliche Lösungen vorzuschlagen.

Ich will hier nicht sagen, dass mein Weg der Richtige Weg ist. Ich will auch niemanden "auf die Grüne Seite" bringen. Ich ordne mich selber nicht mal als "Grün" ein, da mich dieses Schubladendenken ehrlich gesagt nervt. Ich will nicht darauf hoffen, dass irgendwer irgendwo irgendetwas unternimmt - Ich will meinen Beitrag leisten und mein bestmöglichstes geben. Das ist alles.

Baby Step Nr. 1

Damals in der Schule haben wir eine Zeit lang “Littering” thematisiert. Littering bezeichnet die Verschmutzung durch MĂĽll, in der Regel in Folge des achtlosen Wegwerfens und Liegenlassens von Abfall. Das war im Jahr 2016. Wir sind dabei selber durch die Stadt gelaufen und sollten dabei nach Abfall Ausschau halten. In diesem Moment habe ich realisiert, dass dieses Problem nicht nur in den ganz grossen Städten vorkommt sondern auch hier – in kleinen Gemeinden der Schweiz.

Vorher habe ich mir niemals ĂĽber solche Dinge Gedanken gemacht aber rĂĽckblickend war dies wohl der Beginn meines “GrĂĽn seins”, wie einige sagen wĂĽrden.

Also, mein 17-jähriges-Ich wollte etwas ändern. Das einzige bisher bekannte Problem war vor allem Plastik. Zu Beginn habe ich in der Schule oder bei der Arbeit einfach eine PET-Flasche mehrmals wieder mit Wasser aufgefüllt. Irgendwann habe ich mich gefragt, wie wird PET eigentlich recycelt und wird wirklich jede einzelne Flasche recycelt?

Recycling Schweiz

Über das Thema Recycling Schweiz gibt es X Artikel im Internet. Genauso gibt es auch X Meinungen dazu. Fakt ist, wir Schweizer machen im PET-Recycling im weltweiten Vergleich einen sehr guten Job. Aber Recycling ist ja nicht automatisch = gut. Recycling benötigt ebenfalls Ressourcen und Energie. Ausserdem bestehen ja nicht alle Flaschen aus recycletem PET.

Falls du bereits in anderen Ländern wie Italien oder Kroatien in den Ferien warst, ist dir sicher aufgefallen, dass dort die Dinge ganz anders geregelt werden als hier. Wir mĂĽssen anfangen global zu denken. Nur auf unser + – funktionierendes System hier in der Schweiz zu achten ist falsch. Dieses Problem betrifft uns hier in der Schweiz genauso wie die Menschen in Italien oder sonstwo. Wir haben die Möglichkeit noch MEHR zu tun.

Aber was ist denn noch besser als recyclen? Reduzieren!

Heute gibt es extrem viele Mehrweg-Trinkflaschen Anbieter. Auch wir haben einige in unserem Angebot. Falls dir immer “nur” Wasser auch zu langweilig ist, kannst du ja bspw. Sirup reinfĂĽllen. Falls du eine gesĂĽndere und umweltfreundlichere Alternative suchst, empfehle ich dir unsere Teaballs (100% natĂĽrlich Inhaltsstoffe, kalt & heiss geniessbar). Was unsere Teaballs so speziell macht, habe ich dir hier kurz aufgelistet.

Was sind denn so die Vorteile von Mehrweg Flaschen? 

  • Langlebigkeit (falls nicht billig produziert)
  • Kostenersparnis
  • Immer mit dabei
  • Gut fĂĽr die Umwelt und dein Gewissen
  • Gesundheit (automatisch weniger Softdrinks)

Das war mein erster Schritt in Richtung Bewusst / Nachhaltig Leben. Ich habe von Einweg- auf Mehrweg Trinkflaschen gewechselt. Ich glaube ein echter Knackpunkt war, als ich erkannt habe, dass das ein globales Problem ist. Wir Schweizer sind nicht unschuldig an der Verschmutzung der Meere. Genauso wie die Auswirkungen des Ressourcenverschleisses in anderen Länder auch uns trifft. Wir stecken da alle zusammen drin. Zu denken, das wir bereits alles Mögliche machen, ist einfach nicht richtig.

Schon bald habe ich gemerkt, dass PET nicht unser einziges Problem ist und das ich noch so viel mehr machen kann. Aber dazu mehr im nächsten Beitrag.

Maria 🙂

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.